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Autismus - Sensorische Integration für Kinder mit ASS

Die Autismus-Spektrum-Störung wird zunehmend diagnostiziert und die entsprechenden Beratungsstellen sind hoffnungslos überlaufen. Für die Eltern bedeutet das eine riesige Herausforderung.

Es lohnt sich, sich klar zu machen, womit die Probleme zusammenhängen: Ein Kind, das im Aussen alles wahrnimmt und dem gewisse Filtermöglichkeiten fehlen, ist permanent reizüberflutet. Es wird dann unsicher, weil es sich selber nicht mehr spürt. Deswegen hilft es meist, dem Kind an einem sicheren Ort Rückzug zu ermöglichen. Zuhause ist das häufig leicht umzusetzten, doch selbst unterwegs und auf Reisen ist möglich, dass die Kinder sich zurückziehen wenn sie bspw. mit Kopfhörern Musik oder Geschichten hören.  

 

Zugrunde liegt der Autismus-Spektrum-Störung eine Wahrnehmungsverarbeitungsstörung. Das bedeutet, dass die Wahrnehmungen (wie auch bei ADHS) zu wenig verarbeitet, gefiltert und priorisiert werden können. Hilfreich sind für diese Kinder alle Übungen zur

"sensorischen Integration".

 

In der "sensorischen Integration" wird dann gezielt daran gearbeitet, eine Wahrnehmung mit einer anderen zu verbinden bzw. die eine in die andere zu übersetzten. Es ist genau genommen ein gezieltes Wahrnehmungstraining, das den Kindern hilft ihre Wahrnehmungen auch zu verarbeiten und zu verbinden.
Kognitive Flexibilität, die zu den exekutiven Funktionen zählt, fällt den Kindern ebenfalls schwer.
Zur Förderung der exekutiven Funktionen (Impulskontrolle, Frustrationstoleranz, Aufmerksamkeit etc.) gibt es viele Spiele im Handel.

In akuten Stresssituationen sind alle Massnahmen hilfreich, die äussere Eindrücke minimieren und das Kind zur Ruhe kommen lassen.

 

Für eine  speziell auf Ihr Kind zugeschnittete Planung von Fördermöglichkeiten, Hilfsmaterialien und Maßnahmen konktaktieren Sie Ute Albert

 

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