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Wenn Kinder wütend werden

Wutanfälle und Tobsuchtsanfälle von Kindern kennen vermutlich alle Eltern. Die Kinder tun nicht, was sie sollen und richten sich schon gar nicht nach unserem Zeitplan. Selbst wohlmeinenden Eltern fällt es teilweise schwer, den Auslöser zu erkennen und zu verstehen, was das Kind jetzt gerade will oder eben nicht will, solange die Kinder das noch nicht klar ausdrücken können. Manche Kinder schreien einfach los, ohne auch nur den Versuch zu machen, sich mit oder ohne Worte mitzuteilen.

Gehen wir dann ins Mitgefühl gehen und  bemerken unseren Zwiespalt während wir den Anforderungen der Situation und den Wünschen bzw. Bedürfnissen der Kinder gerecht werden wollen, wird es leichter für alle.

Schimpfen, würde es dagegen nur schlimmer machen. Die Kinder brauchen zwar klare Grenzen, die Sicherheit bieten, doch brauchen sie vor allem Mitgefühl. Sie wollen gesehen werden und überblicken lernen erst langsam die Gesamtsituation mit ihren Anforderungen und Konsequenzen zu überblicken.

Je kleiner die Kinder sind, desto weniger ist es ihnen möglich sich unserem Willen anzupassen. Daher ist das Ziel einen Willenseinklang zu erreichen.

Häufig hilft es, ihnen voll Verständnis ihre Bedürfnisse und Wünsche zu spiegeln, um dann mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Den Raum zu wechseln ist meist hilfreich, wenn es eskaliert

Nach Möglichkeit gestalten wir Situationen und schaffen Bedingungen, in die sich die Kinder gerne einfügen.  Da Kinder Gesang lieben , bewährt es sich z.B. zu singen, wenn wir etwas wichtiges von ihnen wollen. 

Wir Erwachsene geben etwas vor und bieten den Kindern einen kleinen Gestaltungsfreiraum.

 

 

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